Kurzantwort: Kleine lebende Beute kann abhängig von Art, Tiergröße und Fressverhalten als Ergänzung infrage kommen. Unbekannte Organismen aus Naturgewässern können Krankheitserreger, Parasiten oder invasive Arten eintragen. Lebendfutter ist weder Pflicht noch automatisch sicher.
Beute an Triops-Größe anpassen
Ein adultes Tier kann größere Partikel aufnehmen als ein Nauplius. Beobachte, ob die Beute tatsächlich gefressen wird und ob sie im Becken überlebt oder sich vermehrt. Zu große oder nicht gefressene Organismen können das System zusätzlich belasten.
Keine Entnahme aus Wildgewässern
Nutze nur Futter aus nachvollziehbarer, kontrollierter Aquaristikquelle. Wildfang kann unerwünschte Arten und Schadstoffe eintragen; Sammeln kann außerdem rechtlich geregelt sein. Vermeide auch das spätere Freisetzen übrig gebliebener Futtertiere oder Kulturwasser. Hinweise stehen unter Naturschutz.
Kleine Portionen prüfen
Gib wenige Futtertiere und kontrolliere, ob sie aufgenommen werden. Nicht gefressene Organismen können Stress oder Konkurrenz bedeuten und sollten entsprechend behandelt werden. Führe kein unbekanntes Futter gleichzeitig mit mehreren neuen Veränderungen ein.
Erstfutter ist eine eigene Frage
Lebendfutter, das für adulte Tiere geeignet scheint, kann für Nauplien zu groß sein. Die erste Nahrung muss dem Entwicklungsstadium entsprechen. Weiterführend: Erstfutter, Nahrung in der Natur und Futterübersicht.
Quelle
- Su & Mulla (2001): Nutritional factors in Triops newberryi – untersuchte spezifische Futterkomponenten im Labor.